Founded originally along the ramparts of the Zemlyanoy Gorod, the former Zemlyany Val. Its 'garden aspect' was obliterated during reconstruction in the the 1930s, when it was widened three Stalin Skyscrapers.
Die Grundherren der ringe
Wie viele andere großen Metropolen Europas ist Moskau kreisförmig angelegt. Der Kreml steht am Eckpunkt der Stadt und wird von dem Boulevardkreisel eingekreist, welcher wiederum sich innerhalb des nächsten Kreises, dem Gartenkreis, oder auch Sadovoye Koltso befindet. Die begehrtesten Nachbarschaften befinden sich innerhalb des Gartenkreisels. Diese sind unter anderem Patriarchen Teich, Chystye Prudy, Tverskaya und Arbat-Kropotkinskaya. Diese Gegenden sind nicht nur schwer auszusprechen, sondern spielen eine wichtige rolle in Moskaus Geschichte und heutiger zeit.
Der Boulevard Kreisel ist bekannt für seinen ganz persönlichen Charme und wird als einer der schönsten Wohngegenden betrachtet, nicht zuletzt durch seine Lage in Moskau. Der Boulevard wurde so angelegt das die Strassen entlang wunderschöner Parks mit Bürgergehwegen, Teich und zahlreicher Spielplätze für Kinder entlang führen.
Ursprünglich stammt der Name Gartenkreisel aus der Zeit wo die Gärten am Stadtrand angelegt waren. Heutzutage wo die Gärten längst nicht mehr existieren assoziiert man den Kreisel mit der Hauptverkehrsstraße der Stadt.
Der Gartenkreisel wird umringt von dem neuen, dritten Kreisel, dem Tretye Koltso. Dieser Kreisel ist Moskaus einzig moderne Bundesstraße mit komplexen Verkehrskreuzungen, Brücken und Tunnel. Der Tretye Koltso wurde konstruiert um die Beweglichkeit innerhalb Moskau zu vereinfachen und Verkehr zu mindern. Letztendlich existiert noch die MKAD oder auch der „Aussentransportkreisel“ genant, der an den Grenzen der Stadt verläuft.
Boulevard- und Gartenring
Straßen und Plätze des Stadtkerns umrahmen zahlreiche weitere Bau- und Geschichtsdenkmäler des 15. bis 18. Jahrhunderts. Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Zentrum Moskaus mit einer neun Kilometer langen und 30 Türme zählenden Stadtmauer umgeben, die nicht erhalten blieb. An ihrer Stelle entstand der Boulevard-Ring.
Jenseits der Stadtmauer umzog die Stadt zusätzlich ein etwa 16 Kilometer langer Erdwall mit Palisaden und hölzernen Wehrtürmen. Den einstigen Verlauf des Wallgrabens markiert heute der Gartenring, von dem sternförmig die größten Straßen Moskaus abgehen. Der Komsomolskaja-Platz etwas außerhalb des Gartenringes stellt das Haupteisenbahntor der Hauptstadt dar und ist einer der belebtesten Orte Moskaus. Von den drei hier gelegenen Bahnhöfen laufen Eisenbahnstrecken nach unterschiedlichen Richtungen auseinander.
Das Bauensemble des Platzes ist beeindruckend. An seiner Schaffung nahmen berühmte Architekten teil. Konstantin Ton entwarf den 1851 fertiggestellten Nikolai-Bahnhof (heute Leningrader Bahnhof), Fjodor Schechtel den Jaroslawler Bahnhof von 1904, Alexei Wiktorowitsch Schtschussew den 1926 eröffneten Kasaner Bahnhof und das Klubgebäude und Leonid Poljakow das 28-geschossige Hotel „Leningradskaja“ von 1953.